KlavierECK

Hennigfeldstrasse 18

44795 Bochum

Tel: 0234-7947 7828







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Artikel aus der WAZ vom  20.10.2015

Gregor Braß studierte an der Hochschule für Musik Detmold Musikübertragung (Tonmeisterdiplom 1999) und Kontrabass (Künstlerische Reifeprüfung 2000). Von 2000 bis 2005 war er Solo-Kontrabassist im Orchester des Theaters Nordhausen (Loh-Orchester Sondershausen). Schon als Kind begeisterte er sich neben seinem späteren Hauptinstrument Kontrabass für das Klavier. Neben dem Klavierspiel zog ihn vor allem auch das Innenleben des Klaviers in seinen Bann. Das Klavierstimmen brachte er sich schon im Jugendalter selbst bei. Während des Studiums begann er, seine Fähigkeiten zu verfeinern. Nach und nach kamen auch Reparaturen hinzu. Immer auf der Suche nach neuen Anregungen, bildet er sich durch Bücher, Videos und Kurse ständig weiter. Seine Leidenschaft, alte Instrumente wieder zum Leben zu erwecken, sprengte bald den Rahmen seiner kleinen Werkstatt, so dass er 2013 den Schritt wagte, ein erstes kleines Ladenlokal anzumieten. Als Thomas Reisberg 2015 den Vorschlag machte, ein gemeinsames Ladenlokal anzumieten, war er von der Idee sofort begeistert. Neben seiner Tätigkeit für Privatkunden arbeitet Gregor Braß u.a. für verschiedene Musikschulen und als Konzertstimmer für die Bochumer Symphoniker. Dort spielt er gelegentlich auch zur Aushilfe als Kontrabassist.

Thomas Reisberg
Seit der Geschäftsgründung im Jahre 1928 wird der Betrieb durchgehend von Klavierbaumeistern der Familie Reisberg geführt.
Aktuell wird er in dritter Generation durch Thomas Reisberg geleitet.
Als Obermeister der Musikinstrumentenmacher Innung Nordrhein und Westfalen/Süd, Mitglied im Bund deutscher Klavierbauer (BDK) und Mitglied der Bunde-Innung nahm er an Seminaren im Vogtland, in der Bundesfachschule in Mittenwald und der Bundesfachschule in Ludwigsburg teil.

Jörg Gravenhorst
Neben dem frühen Erlernen von Oboe, interessierte er sich schon immer für den Klang von Musikinstrumenten. Nach absolvierter Schlosser-Lehre erlernte er das Klavierbauer-Handwerk bei der Firma Ibach (Schwelm). Die bestandene Gesellenprüfung und das mehrjährige Arbeiten in einem Bochumer Musikgeschäft ermöglichten es ihm 1993 die Meister-Prüfung abzulegen. Seit Anfang der 90 er Jahre ist er in Bochum als selbstständiger Klavierbaumeister tätig. Neben seiner täglichen Arbeit als Klavierbauer musiziert er nach wie vor mit Oboe und seit einigen Jahren auch mit Sopran-Saxophon. So ist er häufig in verschiedenen klassischen Formationen zu hören.

Bochum. Fachmänner für die wertvollen Tasteninstrumente eröffnen in Weitmar neues Geschäft. Traditionsunternehmen und Quereinsteiger finden zueinander und bleiben dabei selbstständig.

Es ist das Wissen um den rechten Klang und um den richtigen Handgriff. Und es ist die Idee, dass das Ganze mehr sein kann, als die Summe seiner Teile, die drei Klavierbauer zueinander führte.

Der erste im Bund, Thomas Reisberg, ist heute beim Fototermin leider nicht dabei. Doch er liefert im Trio die neuen Instrumente. Sie sind dann nicht nur in seinem eigenen Geschäft in Dortmund zu kaufen, sondern auch im „KlavierEck“ in Bochum-Weitmar. Mit Reisberg ist ein Meister seines Fachs im Team, dessen Familie schon seit 1928 mit dem Klavierstimmen und der Reparatur der Tasteninstrumente ihr Auskommen hat.

Apps reichen nicht zum Klavierstimmen

Der Bochumer Gregor Braß ist zweite Kraft und kümmert sich um gebrauchte Klaviere , die er frisch stimmt und zum Kauf anbietet. Der studierte Tonmeister brachte sich das Klavierhandwerk selbst bei und arbeitet offiziell mit Handwerkskarte. Jetzt gibt er sein eigenes Geschäft an der Markstraße auf und schließt sich zwei Klavierbaumeistern an. „Als Quereinsteiger in diesem traditionellen Handwerk hatte ich immer Ängste, ob ich wohl gut genug bin, doch ich wurde bei Thomas Reisberg sehr herzlich und offen empfangen“, berichtet der 44-Jährige von seiner ersten Begegnung vor etwa anderthalb Jahren.

Informationen

Eröffnung mit Musik und Klavierauktion

Die Geschäftspartner laden zur Eröffnung des „KlavierEcks“ ein am Samstag, 24. Oktober, von 11 bis 17 Uhr an der Hennigfeldstraße 18 in Weitmar.

Bei der Eröffnung erklingt Klaviermusik. Außerdem möchte Gregor Braß eines seiner gebrauchten Klaviere an den Höchstbietenden versteigern.

Das „KlavierEck“ öffnet dann immer Montag bis Samstag von 10.30 bis 12.30 Uhr sowie Dienstag, Donnerstag und Freitag zusätzlich von 16.30 bis 18.30 Uhr.

Der dritte Experte, der Bochumer Jörg Gravenhorst, ist der entscheidende Mann für den technischen Service rund um das Klavier. Beim Stimmen der Instrumente setzt der 54-jährige Klavierbaumeister unbedingt auf das eigene Gehör „Es gibt Apps und Stimmgeräte. Die Apps taugen akzeptabel zum Vorstimmen, doch wenn es genauer werden soll, reicht das nicht“, weiß er. Das Stimmen eines Klavieres ist eine komplizierte Angelegenheit und eine der wichtigsten Aufgaben eines Klavierbauers.

Einziges Klavier zur Meisterprüfung

Die Berufsbezeichnung „Klavierbauer“ könnte dazu verleiten, zu glauben, es würden Instrumente hergestellt, doch Gravenhorst hat in seiner Laufbahn nur ein einziges Klavier gebaut und zwar bei seiner Meisterprüfung. Es ist ein tradierter Begriff, der eng mit dem Beruf des Instrumentenbauers zusammenhängt, der verschiedene Instrumente baut. Heute würden Klaviere aber vor allem von großen Herstellern produziert. Der deutsche Klavierbau habe einen sehr guten Ruf, weshalb sich viele asiatische Länder an den Unternehmen beteiligten, berichten die Fachmänner.

Auch wenn die Drei vom „KlavierEck“ künftig unter einem Dach ihre Produkte und Dienstleistungen anbieten, bleiben sie selbstständig. „Wir haben festgestellt, dass es sinnvoll ist, Ressourcen zu bündeln“, schildert Gravenhorst. Die Klavierbranche sei ein umkämpfter Markt. Umso wichtiger sei es , die Angebote für die Kunden attraktiv zu gestalten. Er selbst biete als einer von wenigen Klavierbauern den Einbau von Silent-Systemen an. Sie ermöglichen es, ein Klavier leiser zu spielen, um niemanden zu stören.

Artikel aus VorOrt-Magazin 12/15